wir machen deutschland zur schnecke
Veröffentlicht: 30 April 2010 Einsortiert unter: ODS Schreibe einen Kommentar »Seit 5 Monaten ist er schon unterwegs. Nun ist es Zeit, daß auch Dromedars Reisen über ihn berichtet: den längsten Staffellauf, der je durch deutsche Lande geführt hat. Unter dem Motto
“wir machen deutschland zur schnecke”
befördern Enthusiasten des Forums outdoorseiten.net eine Tupperdose gefüllt mit allerlei nützlichen und unnützen Utensilien auf einer schneckenförmigen Route durch Deutschland. Ziel ist es, alle 16 Summits, also jede höchste Erhebung jedes Bundeslandes, zu erklimmen. Als Beförderungsmittel sind alle im Forum hauptsächlich vertretenen Outdoorsportarten erlaubt, also z.B. Wandern, Radfahren, Paddeln, Klettern, etc.
Gestartet ist der Staffellauf am 28.11.2009 in Worpswede und schreitet seitdem unaufhörlich voran. Inzwischen wurden von 20 verschiedenen Teilnehmern in 26 Etappen 1781,8 km zurückgelegt. Momentan befindet sich die Tupperdose, die im Forum auch liebevoll WAI (WasAuchImmer) oder sogar Schatz genannt wird, im Großraum Berlin. was das Dromedar zum Anlaß nahm, nun endlich von diesem weltbewegenden Ereignis zu berichten.
Das Dromedar selbst hat neben der Teilnahme an der Startetappe auch eine Draisinenfahrt absolviert, die im folgenden Video dokumentiert wird:
Darüberhinaus durfte es eine eigene Wanderetappe übernehmen, deren Verlauf hier und hier nachgelesen werden kann.
Wann der Staffellauf an seinem Endpunkt auf der Wasserkuppe in Hessen angelangt sein wird, kann heute noch niemand sagen. Vielleicht im Sommer 2011? Oder 2012? Eines Tages werden wir es erfahren.
Kalt, feucht & fröhlich
Veröffentlicht: 18 Oktober 2009 Einsortiert unter: ODS, Stippvisiten Schreibe einen Kommentar »So in etwa lässt sich das ODS-Herbsttreffen in Blomberg beschreiben, zu dem das Dromedar und viele ihrer Kumpels angereist waren. Hier wurde in naturnahem Ambiente Vereinsleben praktiziert, Vorträge gehalten, Bekanntschaften geschlossen, Ausrüstungsgegenstände begutachtet, gefachsimpelt, am Feuer gesessen, gelacht, gesungen und leider auch gefroren…
Wildnis Oderbruch
Veröffentlicht: 12 Mai 2009 Einsortiert unter: Oderbruch, ODS Schreibe einen Kommentar »Prolog:
39 Kilometer, eine Portage (vielleicht). Ungefähr vor 3 Monaten wurde die Idee geboren, eine Forenpaddeltour durch das schöne östliche Brandenburg zu organisieren. Wildnis, Störche, trübe einsame Flüsse, viele nette Leute, Lagerfeuer. Das war die Vorstellung. Etliche Forenbeiträge wurden verfasst, Befahrungsregeln studiert, Kontakte geknüpft und wieder gelöst, Routenvorschläge ausgearbeitet und wieder verworfen. Und dann ist es endlich soweit. Wir sitzen auf dem Biwakplatz Paulshof, bestaunen das Wetterleuchten in der Ferne (oder waren es nicht doch Nordlichter?) und warten darauf, daß auch die letzten Teilnehmerinnen eintreffen. Schlußendlich sammeln sich 10 Abenteuerlustige, die sich mit 7 Zelten und 7 Booten ausgerüstet dem Wagnis Oderbruch aussetzen wollen. Das Wetterleuchten entpuppt sich als handfestes Gewitter, das am Abend auch über Paulshof hereinbricht. Der überdachte Picknickplatz bietet Schutz vor den gröbsten Wassermassen und so sitzen die unerschrockenen Fories bis ca. 23:30 Uhr beisammen.
1. Tag:
Der Tag beginnt freundlich. Langsam kommen alle aus ihren Zelten gekrochen. Es wird gefrühstückt, geräumt, sortiert und um 11:15 Uhr sind wir abfahrbereit.
Zunächst paddeln wir die Mucker flußabwärts. Hier am östlichsten Rand der Republik wirkt die Natur fast unberührt. Die Mucker ist recht schmal und schlängelt sich beschaulich gen Norden. Nach ca. 4 km erreichen wir die Stille Oder. Wir kommen gut voran und bald schon sehen wir die Häuser der Örtchen Gabow und Neutornow. Am Ufer steht ein Radfahrer und späht intensiv in unsere Richtung. Der Staatsschutz? Nein! Es ist der Pfad-Finder, anscheinend im Auftrag des Herren – äh – Forums unterwegs. Wir verabreden eine Pause am Wehr Neutornow und paddeln weiter. Das Wehr ist erfreulicherweise offen und so lassen wir den offiziellen Rastplatz am linken Ufer liegen und paddeln hindurch. Wer weiß, wann es wieder geschlossen wird… Hinter dem Wehr finden wir eine geeignete Stelle zum Rasten. Pfad-Finder, unser Versorgungsfahrzeug, nimmt den Landweg dorthin und versorgt uns mit Schokoladekeksen.
Nach der Rast geht es links in die Alte Oder. Die Gegenströmung ist kaum spürbar, trotzdem zieht sich die Strecke. Am Rastplatz Altranft-Zuckerfabrik nutzt die Crew der shane die Chance, sich einen kleinen Vorsprung zu verschaffen. Dieser währt aber nicht lange und so wird sie kurz vor dem Ziel noch abgefangen. Wir erreichen unseren Biwakplatz Neugaul gegen 16 Uhr.
Hier wird wieder eine Zeltstadt errichtet und während die eine Hälfte anscheinend noch nicht genug Bewegung hatte und sich zu Fuß ins nächste Örtchen aufmacht, bereitet die andere Hälfte sich ein 5-Gänge-Menü. Der Abend klingt am Lagerfeuer aus und um 22:15 Uhr sind alle in ihren Zelten verschwunden.
Impressionen:
2. Tag:
Der Dauerregen, der sich in der Nacht eingestellt hat, hört erfreulicherweise pünktlich zum Aufstehen auf. Schnell wird gefrühstückt und alles zusammen gepackt, denn wir wollen zeitig los. Immerhin haben wir 22 km vor uns und wir wollen spätestens um 16 Uhr in Oderberg ankommen.
Wir paddeln also um 9:30 Uhr los, zunächst den gleichen Weg zurück, den wir gekommen sind. Da wir nun mit der Strömung paddeln, kommen wir gut voran. In Neutornow fahren wir wieder durch das immer noch geöffnete Wehr, um zu dem offiziellen Rastplatz zu gelangen. Wir sind inzwischen zu der Überzeugung gelangt, daß das Wehr wohl in der Regel offen ist und nur bei Hochwasser eventuell geschlossen werden wird.
Nach der Rast geht es weiter auf der Wriezener Alten Oder, die ab Schiffmühle für den Bootsverkehr gesperrt sein soll. Davon ist aber nichts zu spüren. Im Gegenteil: sogar motorbetriebene Boote befahren ungeniert diesen Abschnitt. Wir lassen einen schönen inoffiziellen Rastplatz bei ca. Gewässer-km 6 links liegen und paddeln bis zur Mündung des Freienwalder Landgrabens, wo wir unsere zweite Pause machen.
Wir liegen gut in der Zeit und erreichen Oderberg nach weiteren 5 km um 15:30 Uhr.
Fazit:
Eine wirklich gelungene Tour in einer fast unberührten Landschaft, zumindest der erste Abschnitt bis Neutornow ist wirklich abgeschieden. Die von uns angepeilten Biwakplätze waren schön gelegen, hätten nur etwas besser gepflegt sein können. Insbesondere am Biwakplatz Neugaul könnte mal jemand mit dem Rasenmäher vorbei kommen und dann auch gleich die Tür zum Plumpsklo reparieren… Das Wetter war soweit akzeptabel, Regen gab’s nur nachts, tagsüber um die 20 Grad, je nach Sonnenschein. Die befürchtete Sperrung zwischen Neutornow und Bralitz erwies sich als nicht existent.
Paddeln im Oderbruch
Veröffentlicht: 8 Mai 2009 Einsortiert unter: Oderbruch, ODS Schreibe einen Kommentar »An diesem Wochenende begibt sich das Dromedar mit einigen Artgenossen auf eine Paddeltour in den Osten Brandenburgs. Hier ist die geplante Route:
Mit dabei sein werden auch das Roomie und das Vikunja. Beladen mit drei Schwielensohlern und dem Gepäck für zwei Tage wird dann das neue schwimmende Transportmittel einer harten Belastungsprobe unterzogen werden.

Ally








