Hardangervidda – Tag 3
Veröffentlicht: 29 Juli 2009 Einsortiert unter: Hardangervidda, Skandinavien 2009 Schreibe einen Kommentar »Der sehr starke Wind am Morgen erschwert die Frühstücksvorbereitungen und den Zeltabbau. Da die Schwielensohler aber heute unbedingt die Wanderung beenden wollen, packen sie zügig ein.
Zunächst ist eine Furt zu bewältigen. Diese meistern die Schwielensohler problemlos. Das Dromedar hat sogar soviel Spaß dabei, daß es den Fluß gleich noch einmal durchquert (und bei der Gelegenheit ihre zurückgelassene Armbanduhr einsammelt…). Danach laufen sie bei starkem Wind und kühlen Temperaturen auf der Nordseite des Vatnalivatnet zurück nach Viveli und anschließend zum Parkplatz, den sie erschöpft und glücklich um 18:45 Uhr erreichen.
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Statistik: 15 km – 273 m rauf – 465 m runter
Ihr treues Gefährt bringt sie wieder unversehrt ins Tal, wo sie für die Nacht ihr Lager auf dem Campingplatz in Øvre Eidfjord aufschlagen. Eigentlich sollte an diesem Punkt der Reise zur Belohnung eine Übernachtung in einer Hütte erfolgen. Die widrigen Wetterbedingungen haben aber anscheinend genügend andere Reisende zu solchen Überlegungen bewogen, sodaß den Schwielensohlern nur wieder das Zelt als Schlafstätte zur Verfügung steht. Aber sie tragen es mit Gleichmut und erfreuen sich stattdessen an der frischen Luft, die ihre Nasen beim Abendessen umweht.
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Hardangervidda – Tag 2
Veröffentlicht: 28 Juli 2009 Einsortiert unter: Hardangervidda, Skandinavien 2009 2 Kommentare »In der Nacht kam nochmal einiges an Regen herunter. Aber pünktlich zum Frühstück wird es besser. Es sind sogar ein paar blaue Himmelsfetzen zu sehen. Die Schwielensohler brechem um 10:00 Uhr zu ihrer zweiten Etappe auf.
Nach dem überqueren eines Hügels können sie endlich den Hårteigen sehen, ein markanter Felsen und mit 1690 m die höchste Erhebung in der Hardangervidda. Nach ca. zwei Stunden erreichen sie Hadlaskard, eine Selbstversorgerhütte, wo sie gegen einen Obolus die Einrichtung zum Kochen nutzen und sich ein wenig aufwärmen können. Als sie von hier aus wieder aufbrechen, klart der Himmel zunehmend auf. Stellenweise wird es richtig warm!
Die Schwielensohler beschließen, am Vatnalivatnet ihr Nachtlager zu errichten. Dort treffen sie gegen 18:00 Uhr ein und genehmigen sich ein schnelles Bad im eiskalten Wasser. Der Abend ist noch früh, also testen sie ihren BushBuddy, einen Holzkocher, entfachen darin ein kleines Feuer und erhitzen Wasser für ihre Nachspeise.
Als die Sonne verschwindet wird es schnell empfindlich kalt und so bleibt ihnen nichts anderes übrig als es der Sonne gleichzutun und zu verschwinden, in ihrem Zelt.
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Statistik: 14 km – 417 m rauf - 412 m runter
Hardangervidda – Tag 1
Veröffentlicht: 27 Juli 2009 Einsortiert unter: Hardangervidda, Skandinavien 2009 Schreibe einen Kommentar »Heute sollte es also endlich losgehen. Fachgerecht wurde der lädierte Knöchel getaped (das Dromedar ist nebenbei bemerkt Weltmeisterin im Knöcheltapen) und das Lager abgebrochen. Das treue Gefährt brachte die Schwielensohler zum oberen Parkplatz von Hjølmo, wo es die nächsten Tage auf deren Rückkehr warten sollte. Die 800 Höhenmeter, die es dabei auf einer engen Schotterstraße zu bewältigen hatte, überwand es klag- und mühelos.
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Es ist inzwischen Mittag, als sie endlich losstiefeln. Es dauert nicht lange und der beständiger werdende Regen zwingt die Schwielensohler, ihre Regenkleidung anzuziehen. Die Regenkleidung sollte auch an den folgenden Tagen die bestimmende Außenschicht werden, da sie nicht nur gegen Regen schützt sondern auch hervorragend gegen Wind.
Über Steinplatten, Matsch und Trampelpfade stapfen sie an den Hütten Viveli und Hedlo vorbei, wo sie jeweils eine kurze Rast einlegen, und erreichen um 19:30 Uhr ihren ersten Lagerplatz bei Rjoto, unweit eines kleinen Bachs und mit Ausblick auf den Fluß Veigen, der sich im Tal dieser Hochebene romantisch entlangschlängelt.
Der Regen hat inzwischen aufgehört und so können sie ihr Abendessen entspannt im Freien genießen und von besserem Wetter träumen.
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Statistik: 13 km – 330 m rauf – 200 m runter
